
Die BoSy zu Gast in Arnheim

funkelschön

Interkontinental
Das Dover Quartet gilt als eines der bemerkenswertesten jungen Streichquartette unserer Tage. Die Musiker lernten sich am Curtis Institute of Music in Philadelphia kennen und schlossen sich bereits mit 19 Jahren zusammen. Der Name des Quartetts ist eine Hommage an Samuel Barbers Werk »Dover Beach«, die musikalischen Wurzeln sind in der Tradition des Vermeer- und des Guarneri Quartetts zu finden. Alle Mitglieder des Quartetts sind auch gefragte Solisten und konzertierten bereits mit renommierten Orchestern.

Unvollendet
Franz Schuberts h-Moll-Symphonie ist der Inbegriff des „Nicht- Abschließens“ – wir kennen sie daher als die Unvollendete. Früher nannte man sie seine letzte oder Achte Symphonie, da sie erst mehr als 30 Jahre nach Schuberts Tod entdeckt wurde. Heute heißt sie die Siebente, da sie vor der (vollendeten) Großen C-Dur-Symphonie entstanden ist. Warum Schubert sie unvollendet ließ, werden wir nie erfahren – die Arbeit an einem dritten Satz hat er abgebrochen. Jedenfalls wäre es auch für einen Schubert nicht einfach gewesen, dem Wunderwerk der ersten beiden Sätze etwas Gleichwertiges nachfolgen zu lassen. So gesehen, hat die Unvollendete auch etwas Vollendetes an sich.

Samhita
„Saṃhitā“ ist Sanskrit und bedeutet wörtlich: zusammengefügt, verbunden, Vereinigung. Das Ensem-bleprojekt Samhita erforscht die Grenzen zwischen der westeuropäischen Musiktradition, klassischer indischer Musik sowie Jazz und lässt diese musikalischen Welten in einen Austausch treten. So begeg-nen sich unter anderem indische Rhythmen und Skalen (Ragas) im Dialog mit westeuropäischen Instru-menten sowie einer Jazz-Rhythmusgruppe. Die Sitar mit ihrem faszinierenden und obertonreichen Klang sowie das mikrotonale Spiel ergeben in Kombination mit dem modernen europäischen Instru-mentarium eine bemerkenswerte und einzigartige Mischung.
Mit ihrem ersten Album Unexpected Encounters halten Hindol Deb (Sitar, Komposition) und Pascal Hahn (Komposition, Arrangement) das Ergebnis ihrer bisherigen Zusammenarbeit fest. Samhita betrachten sie dabei nicht nur als musikalisches Forschungsprojekt, sondern auch als Kulturbotschafter und neh-men Zuhörer:innen wie Musiker:innen mit auf eine spannende und einzigartige Reise.

Unvollendet - Hörprobe
Wie sieht die Arbeit eines Orchesters aus, was geschieht in den Proben, wer entscheidet über Orchesteraufstellung und -besetzung? Diese und andere Fragen klären wir im Rahmen unserer Hörprobe, bei der Sie Einblicke in das Arbeitsumfeld der BoSy erhalten und einen Teil einer Probe erleben können.

Sing Your Song
Ein Gesangsabend mit Schülerinnen und Schülern der Musikschule

Bochumer Modell
Konzert mit Menschen mit und ohne Einschränkungen

Das Jahr 1943
60 Jahre nach dem ersten entstand Strauss’ zweites Hornkonzert im November 1942, mitten im Krieg. Er schrieb es schnell, in wenigen Wochen, aber die Umstände waren schwierig: Strauss spürte sein fortgeschrittenes Alter, sorgte sich um seine jüdische Schwiegertochter und deren Familie – und im Osten tobte die Schlacht um Stalingrad. Das 2. Hornkonzert war für Strauss eine willkommene Flucht ins Heitere und in eine bessere Vergangenheit. Es ist nicht nur das beliebteste Hornkonzert des 20. Jahrhunderts, sondern auch das schönste.

Philipp Sauer Quartett
Das Quartett präsentiert neue Kompositionen im Stil des swingenden Modern Jazz.
Als Inspiration dienen Begegnungen mit musikalische Weggefährten und das Leben im Ruhrgebiet mit all seinen Facetten.