
Musiclab - Digitale Musik

Grenzenlos Tanzen

Von Schönheiten, Hexen und Druiden
Felix Mendelssohn Bartholdys „Walpurgisnacht“ beschreibt ein farbenfrohes Treiben: Vom Ungewitter in der Ouvertüre, das sich Minuten später zu einem strahlenden Frühlingstag lichtet, bis hin zu Druiden, die sich im Wald versammeln, um die "dumpfen Pfaffenchristen" zu erschrecken. Getragen wird dieses Geschehen von einer charakterstarken, vielseitigen Musik mit opernhaften Zügen.
Charles Gounod hat in seiner Oper „Faust“ die Walpurgisnacht dagegen tänzerisch dargestellt: Die zu Zeiten in Frankreich in jeder erfolgreichen Oper obligatorische Ballett-Einlage führt mit traumhafter Orchestermusik durch sieben völlig unterschiedliche Tanz-Miniaturen.
"Auch das Schöne muss sterben" – so lautet die erste Phrase aus Johannes Brahms´ Trauergesang nach dem Gedicht „Nänie“ von Friedrich Schiller. Im Gegensatz zur dichterischen Vorlage endet Brahms hoffnungsvoll: Das Schöne lebt nach dem irdischen Niedergang in der Kunst weiter. Wie schon in seinem „Deutschen Requiem“ schafft Brahms hier in dem auf das Modell alter römisch-griechischer Klagelieder zurückgreifende Werk in unvergleichlicher Weise die Verbindung von Trauer und Trost in Musik.

Borodin Tschaikowski Say
Zar Alexander II. hatte die russische Eroberungspolitik nach Osten bis Turkmenistan ausgeweitet. Zum 25-jährigen Thronjubliläum des Zaren 1880 schuf Borodin [sprich: Barad’in] eine Musik, die den russischen Einfluss als „Schutz“ verklärt. In der Steppe (ein hoher Ton) erklingt nun eine russische Weise. Eine einheimische Karawane zieht vorüber mit einer orientalischen Melodie, und die beiden Themen verbinden sich friedlich und kontrapunktisch. Vom Ideologischen abgesehen: eine wunderschöne Idee.

bochum barock
Anfang des Jahres 2007 gaben Mitglieder der Bochumer Symphoniker ein begeistert aufgenommenes Konzert mit Barockmusik. Schnell war allen Beteiligten klar, dass sie ihre musikalische Zusammenarbeit fortsetzen wollen, und bald darauf war auch mit „bochum barock“ der Name für das neue Ensemble gefunden.

Doppelrohr und Edelmetall
„Erfunden“ wurde das Bläserquintett in der Besetzung Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott um 1817 von dem Beethoven-Freund Anton Reicha in Paris. Franz Danzi hat es als erster nach Deutschland importiert. Recht schnell konnte sich diese Besetzung im Musikleben etablieren, was sicher auch an den vielfältigen farblichen Nuancierungsmöglichkeiten dieses Bläsersatzes und der damit verbundene großen Ausdrucksgestaltung lag. Dennoch unterlag die Beliebtheit auch Schwankungen: In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden zahlreiche Werke, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden nur noch vereinzelte Holzbläserquintette komponiert, bevor dann im Lauf des 20. Jahrhunderts die Gattung wieder vermehrt aufgegriffen wurde. Bis heute ist das klassische Bläserquintett ähnlich dem Streichquartett bis in die zeitgenössische Musik hinein populär.

Romantisch!

Plitsch, Platsch, Wassertropfen
Rauschende Wellen, gurgelnde Bäche und tropfende Wasserhähne – überall ist Wasser und es klingt. Mal leise, mal laut, mal lustig und mal gespenstisch.
Doch was, wenn plötzlich kein Wasser mehr da ist? Oder viel zu viel…?

Plitsch, Platsch, Wassertropfen
Rauschende Wellen, gurgelnde Bäche und tropfende Wasserhähne – überall ist Wasser und es klingt. Mal leise, mal laut, mal lustig und mal gespenstisch.

Jugend musiziert Preisträger*innen-Konzert
Konzert der Preisträger*innen des Regionalwettbewerbs Jugend musiziert.